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Der freie und unabhängige Umweltverein für Landschaftspflege und Artenschutz in Baden-Württemberg.

Erneuerbare Energie :

Vorstandsmitglieder des VLABW beschäftigen sich aktiv mit der Energiepolitik der Energiewende und arbeiten auf Landes- und Bundesebene in Arbeitskreisen von Wirtschaftsverbänden mit. Die intensive Beschäftigung mit den Hintergründen des aktuellen Weges zur Energiewende nährt leider die Zweifel an der Durchführbarkeit. Der Fokus liegt unsere Meinung nach viel zu stark auf der alternativen Erzeugung und viel zu wenig auf der Effizienzsteigerung und Vermeidung.

Insbesondere erneuerbare Energien (EE) sind nur sporadisch und zeitlich begrenzt verfügbar und nicht grundlastsicher. Der durch sie verursachte „Zappelstrom“ kostet den Stromverbraucher immens Geld. Der Vergleich der Mehrkosten der berühmten „Kugel Eis pro Monat und Person“ aus 2004 des damaligen Umweltministers Trittin ist leider schon mehrfach überholt. 

Die Abschaltung der Kernkraftwerke bis 2022 ist politisch gewollt. Dadurch entsteht im Süden Deutschlands ein Verlust an sicherer Stromerzeugungs-Kapazität in Höhe von minus 30 Prozent. Stromtrassen aus dem Norden nach Süden sollen den erforderlichen Ausgleich erbringen. Diese Trassen sind aber frühesten ab 2025 in Betrieb. Fünf  Jahre Strommangel im Süden werden spürbar werden.

Ausreichende Speichertechnologien sind in den nächsten 10 Jahren nicht verfügbar. Überschüssiger Erneuerbarer Energien Strom muss teuer ins Ausland verschenkt und dazu noch bezahlt werden. Zu Lasten des Verbrauchers.

Hinzu kommt, dass bis 2025 beinahe die Hälfte der verbleibenden fossilen Kraftwerke im Süden Baden-Württembergs durch Erreichung Ihrer Lebensdauer oder Unrentabilität geschlossen werden. Das wird den Mangel noch verstärken

Experten rechnen hinter vorgehaltener Hand mit Stromausfällen markanter Art, so genannten Blackouts. Diese können durch Erneuerbare Energien nicht ausgeglichen werden, sondern werden durch sie im schlimmsten Fall sogar provoziert. .

Windkraftanlagen in noch so großer Zahl können bei Windflaute nicht liefern.

Kurzfristige Lösung des Stabilisierungsproblems der Grundlast:

Ein zusätzlicher Neubau von schnellen Gaskraftwerken (GKW) ist erforderlich, zum Beispiel bei Gundremmingen/Ulm mit 2,5 GW,
Diese schnellen Gaskraftwerke sind aber nur dann rentabel wenn sie entsprechende Laufzeiten pro Jahr haben und der Strompreis am Markt stimmt. Vor dem aktuellen wirtschaftlichen Hintergrund  forciert niemand den Ausbau. Ob die geplante Kapazität ausreichen wird, ist aus heutiger Sicht anzuzweifeln.

Fragen, die uns bewegen und an denen wir arbeiten:

    • Wie kann es sein, dass eine gut gemeinte Energiewende in den letzten zu mehr CO2-Ausstoß geführt hat?
    • Warum tragen annähernd 26.000 Windkraftwerke in Deutschland nur zu 2,4 % zum Energiebedarf bei ?
    • Wie viel Mrd. € wurden bislang in diese Technologie investiert und wer bezahlt das?
    • Wie kann es sein, dass die Strompreise an der Börse immer neue Tiefststände zeigen, aber wir Verbraucher Jahr für Jahr mehr für die kWh bezahlen müssen?
    • Wenn es bei der Energiewende wirklich um den Klimaschutz geht …warum steht Strom dann so im Fokus der Politik? Warum werden die Bereiche Verkehr, Heiz- und Prozesswärme nicht ebenfalls mit gleichem Elan und politischem Willen vorangebracht?
    • Warum hat z.B. Baden-Württemberg im Bundesvergleich die geringsten Erneuerungsrate der Heizungen im privaten Bereich?

     

    Projektleiter ist unser Gründungs- und Vorstandsmitglied Dipl.-Ing. Ulrich Dreizler.

     

     

 

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